Programmtag: Helen Frankenthaler

Programm zum Zuhören, Lesen, Mitdiskutieren und Gestalten

Termin: Sonntag, 3. Mai 2026, 10 – 18 Uhr
Ort: Neubau und Hauptbau
Kosten: Eintritt + CHF 7 / Kostenlose Teilnahme

Anlässlich der bislang grössten Ausstellung zu Helen Frankenthaler in Europa lädt der Programmtag im Kunstmuseum Basel dazu ein, die Künstlerin und ihr Werk näher kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung ihrer Malerei, die von ihr geprägte «Soak-Stain-Technik» sowie ihr internationaler Einfluss. Gespräche, Vermittlungsangebote und weitere Programmpunkte eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einem der prägenden Œuvres der amerikanischen Nachkriegskunst.

Programm

Offenes Atelier: Malen ohne Grenzen / XXL-Malerei

Im offenen Atelier stürzen wir uns in ein grosses Abenteuer voller Farbe, Wirkung und Ausdruck: Inspiriert von Helen Frankenthalers Farbfeldmalerei finden wir heraus, was es heisst, grossflächige Bilder zu malen und wie sich Besen, Schwämme und Schaber dabei nutzen lassen.

Zeit: 10 – 16 Uhr
Ort: Hauptbau, EG
Kostenlose Teilnahme
Offen für alle

Macht Platz!

Das Kunstmuseum macht Platz für Dich mit Mitmach-Zonen, Pop-up-Bibliotheken und Spielbereichen. Komm vorbei zum Verweilen und Entdecken.

Zeit: 10 – 18 Uhr
Ort: Hauptbau, EG
Kostenlose Teilnahme

Kuratorische Einführung in die Ausstellung mit Anita Haldemann, Kuratorin

Zeit: 13 – 13.45 Uhr
Ort: Neubau, 2.OG
Kosten: Eintritt + CHF 7

Tandemführung mit Oliver Kornhoff, Direktor Ernst Reinhart Museum, und Anita Haldemann, Kuratorin

Zeit: 14 – 14.45 Uhr
Ort: Neubau, 2. OG
Kosten: Eintritt + CHF 7

Zu Oliver Kornhoff
Foto: Tanja Nitzke

Foto: Tanja Nitzke

Oliver Kornhoff (geboren 1969 in Köln) ist seit 2021 Gründungsdirektor des Museums Reinhard Ernst (mre) in Wiesbaden. Oliver Kornhoff studierte Kunstgeschichte, Geschichte, Klassische Archäologie und Völkerkunde in Köln, Florenz und Freiburg i. Brsg. 2003 wurde er in Freiburg über die Skulpturen der „Brücke“-Künstler Erich Eckel und Ernst Ludwig Kirchner promoviert. Von 2009 bis 2021 verantwortete er als Direktor des Arp Museums Rolandseck rund 80 Ausstellungen. Von 2013 bis 2021 übernahm er zusätzlich die Leitung des Künstlerhauses Schloss Balmoral in Bad Ems. Oliver Kornhoff ist regelmässig Mitglied von Findungskomissionen und Kunst am Bau Jurys und hat zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen publiziert, u.a. ganz aktuell zu Helen Frankenthaler und Wolfgang Hollegha.

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Tandemführung zur Praxis des Malens mit Kathrin Siegrist, Künstlerin, und Amélie Joller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Zeit: 15 – 15.45 Uhr
Ort: Neubau, 2.OG
Kosten: Eintritt + CHF 7

Zu Kathrin Siegrist
Foto: Gina Folly

Foto: Gina Folly

Kathrin Siegrist ist Künstlerin und lebt und arbeitet in Basel. Ihre Praxis basiert auf Malerei, welche sie als offenes, prozessorientiertes Feld versteht. Sie hat einen Master in Fine Arts (2014) sowie einen Master in Kunst- und Designvermittlung (2010), beide von der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel HGK FHNW. 2006 studierte sie Malerei an der National Art School in Sydney, Australien. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter zwei Werkbeiträge des Kunstkredit Basel-Stadt (2016, 2021), ein Atelierstipendium in Paris von Atelier Mondial (2016), den Christina Spoerri Preis (2018) sowie ein Forschungsbeitrag von Pro Helvetia (2024) und sie gehörte zu den Finalist:innen der Swiss Art Awards (2016, 2025). Ihre Arbeit wurde in zahlreichen Institutionen und Kontexten gezeigt, unter anderem in der Fondation Beyeler (CH), im Kunsthaus Baselland (CH), im Kunstmuseum Liechtenstein (LI), im Kunstraum Niederösterreich (A) und an der 36th Ljubljana Biennale of Graphic Arts (SI). Zurzeit entwickelt sie eine Arbeit für die Biennale Bregaglia 2026 und arbeitet an der Ausführung ihres ersten Kunst-und-Bau Projekts. Seit 2021 leitet sie die Malwerkstatt des Instituts Kunst Gender Natur der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW.

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«Ein Leben lang malen»: Panel mit Ralph Ubl, Professor für Neuere Kunstgeschichte Universität Basel, und Heike-Karin Föll, Künstlerin, moderiert von Larissa Dätwyler, Kunsthistorikerin

Moderne Kunst hat ihren je eigenen historischen Moment, in dem sie als aktuell, zwingend, zeitgenössisch erscheint. Was aber bedeutet es, unter dieser Bedingung ein Leben lang zu malen, die Malerei als Lebensform zu verstehen? Die Künstlerin Heike-Karin Föll und der Kunsthistoriker Ralph Ubl werden über das Verhältnis von Lebenszeit und Kunst diskutieren, ausgehend von Helen Frankenthalers Werk, mit dem die Künstlerin als Protagonistin der New Yorker Malerei der 1950er hervorgetreten war und das sie über Jahrzehnte bis in die frühen 2000er Jahre weiter geführt hat.

Zeit: 16 – 17.30 Uhr
Ort: Neubau, Anlieferung
Kostenlose Teilnahme, Ticket erforderlich via Ticketlink

In Zusammenarbeit mit dem kunsthistorischen Seminar Universität Basel.

Zu Ralph Ubl
Foto: Privatbesitz

Foto: Privatbesitz

Ralph Ubl ist Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel, Mitglied von eikones, dem Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes, und hat neben kunst- und bildtheoretischen Veröffentlichungen auch verschiedene Studien zur Malerei des 19. und 20. Jahrhundert verfasst, u.a. zu Eugène Delacroix, Édouard Manet und Willem de Kooning.

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Zu Heike-Karin Föll
Foto: Privatbesitz

Foto: Privatbesitz

Heike-Karin Föll ist Künstlerin. Neben internationalen Einzelausstellungen, etwa in KW Institute for Contemporary Art, Berlin oder im Kunstmuseum Basel | Gegenwart, wurden ihre Werke zuletzt im Museion Bozen und in verschiedenen internationalen Galerien ausgestellt. Sie ist Professorin an der Universität der Künste Berlin und hat eine kunsthistorische Dissertation zu Referenz als Form verfasst.

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Zu Larissa Dätwyler
Foto: Alessandro Frigerio

Foto: Alessandro Frigerio

Larissa Dätwyler ist Kunsthistorikerin und arbeitet als Postdoc-Assistenz am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel. Sie ist Autorin von Matisse’ Pentimenti. Begriffsgeschichte und Ästhetik der Überarbeitung in der Moderne (Schwabe, Frühjahr 2026) und forscht aktuell zur Bedeutung der Scham in der ästhetischen Moderne.

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