The Art of Intervention

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit art of intervention zur Ausstellung «Fun Feminism» im Kunstmuseum Basel | Gegenwart.

Termine: Mi 5.10, 26.10., jeweils 17.30–19 Uhr

Kostenlose Teilnahme / free entry

Kitchen Politics. Aufstand aus der Küche.

5. Oktober 2022
17.30 – 19 Uhr
Ort: Hauptbau Vortragssaal
Sprache: Deutsch

Können wir aus den Küchen heraus die Weltökonomie zum Zusammenbruch bringen? Mehr denn je offenbarten sich während der Pandemie die unterschiedlichen Zuschreibungen in der Wertigkeit von Lohn- und Reproduktionsarbeit, und die nach wie vor aktive Geschlechtertrennung in den verschiedenen Arbeitsfeldern. Ausgehend von Martha Roslers ikonischer Videoarbeit «Semiotics of the Kitchen» (USA 1975) widmet sich das multimediale Re-Enactment-Projekt «Aufstand aus der Küche» seit 2014 dem spannungsgeladenen Verhältnis von Lohn- und Reproduktionsarbeit, Geschlechterdifferenzen und Körperbildern, um das progressive Potential historischer feministischer Video- und Performancekunst neu zu aktivieren. Lucie Ortmann und Katrin Ribbe geben an diesem Abend einen Einblick in ihr recherche- und prozessorientiertes Langzeit-Projekt und einen kurzen Workshop, in dem gemeinsam mit den Gäst:innen ein neues Alphabet der Arbeit entwickelt und performt wird. Ausserdem zeigen wir die Videoarbeit «Housewives Making Drugs» (2017) der Künstlerin und Biohackerin Mary Maggic. Teils als Camp-Parodie einer Kochshow, teils als Videoanleitung für DIY (mach es selbst) und DIWO (mach es mit anderen) Biohacker-Transaktivismus konzipiert, ist die Küche Schauplatz der Herausforderung dominanter Geschlechterpolitiken und von Visionen einer Welt mit mehr Körpersouveränität für alle. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit Mary Maggic via Zoom.

Mit Mareike Hantschel (Szenografie und die materielle Dimension von Kunst), Lucie Ortmann (dramaturgische und kuratorische Praxis), Katrin Ribbe (Fotografie und Video) und Demian Wohler (Szenografie)

Laughing – Lachen - Rire

26. Oktober 2022
17.30 – 19 Uhr
Ort: Gegenwart
Sprache: Deutsch

Was hat Lachen mit Kritik zu tun? Wann bleibt uns das Lachen im Halse stecken und wann lachen wir mögliche Konflikte einfach weg? Und was hat das mit Geschlecht zu tun? Welche sozialen Funktionen kann Lachen überhaupt erfüllen? Ist es nicht einfach ein natürlicher Vorgang? An diesem Abend gehen wir anlässlich der Ausstellung Fun Feminism gemeinsam mit Jenny Schrödl (FU Berlin) dem Phänomen des Lachens auf den Grund: Anhand verschiedener Beispiele aus Theater und Performance (Antonia Baehr, Vanessa Stern u.a.) werden wir Techniken des Lachens zwischen Natürlichkeit und sozialer Konstruktion ebenso nachgehen wie Fragen nach dem Zusammenhang von Lachen, Komik und Geschlecht.

Mit Jenny Schrödl (Theaterwissenschaft, FU Berlin).

Sa3Dez

GEGENWART
15:00–16:00

Führung in der Ausstellung. «Fun Feminism»

Kosten: Eintritt + CHF 5

Mi11Jan

MITTWOCHMATINÉE

GEGENWART
10:15–12:00

Mittwochmatinée: «Fun Feminism»

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Aargauer Kunsthaus führt die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen durch die Ausstellung «Fun Feminism» Kosten: 10 CHF / 5 CHF für Kinder

Sa4Feb

GEGENWART
15:00–16:00

Führung in der Ausstellung «Fun Feminism»

Kosten: Eintritt + CHF 5