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Lynda Benglis

NEUBAU / 13.03.–01.08.2027 / Kuratiert von Elena Filipovic

Lynda Benglis (* 1941) ist bekannt dafür, Konventionen zu hinterfragen und den Umgang mit Material neu zu denken. Diese Herangehensweise lässt sich bereits an ihrer Werkgruppe Pours (Ausgüsse) von Ende der 1960er Jahre erkennen. Für diese Skulpturen mischte sie Latex mit Tagesleucht-Pigmenten der Marke Day-Glo und goss, um einen spannenden Effekt zu erzielen, die Masse direkt auf den Boden. In den darauffolgenden Jahrzehnten hat Benglis die Grenzen von Form und Material in Fotografie, Installation, Skulptur und Video ständig weiter ausgedehnt und mit so unterschiedlichen Materialien wie Bronze, Glitzer, Keramik, Papier und Polyurethanschaum gearbeitet. Dadurch schuf sie ein künstlerisches Werk, das ebenso überraschend wie radikal in Erscheinung tritt.

Das Kunstmuseum Basel wird mehr als fünfzig Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin von den späten 1960er Jahren bis heute zeigen. Diese Werke führen eindrucksvoll die ideenreiche Ästhetik vor Augen, die Benglis zur einer der einflussreichsten Künstler:innen unserer Zeit macht.

Die Ausstellung wird vom Kunstmuseum Basel organisiert, in Zusammenarbeit mit der Tate Modern und dem Louisiana Museum of Modern Art.