Füssli

Drama und Theater!

Neubau / 20.10.2018–10.02.2019 / Kuratorin: Dr. Eva Reifert



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Das Kunstmuseum Basel richtet dem in Zürich geborenen und in Rom und London berühmt gewordenen Künstler Johann Heinrich Füssli eine grossangelegte monographische Ausstellung aus – dreizehn Jahre nach der letzten Schweizer Ausstellung im Kunsthaus Zürich. Füssli war einer der einfallsreichsten und unkonventionellsten Erneuerer des ausgehenden 18. Jahrhunderts. An der Schwelle zwischen Klassizismus und Sturm und Drang ist seine Kunst beredtes Zeugnis widerstreitender künstlerischer Paradigmen im Nachklang der Aufklärung.

Unter der Perspektive von Drama und Theater erschliesst die Ausstellung einen zentralen Komplex des künstlerischen Selbstverständnisses Füsslis jenseits seiner bereits vertrauten Positionierung als Maler der Schwarzen Romantik und des «Gothic Horror»: Der hochgebildete Künstler greift in fast allen seinen Werken Motive aus der Literatur auf, etwa aus der antiken Mythologie, aus John Miltons Paradise Lost oder aus der kurz zuvor wiederentdeckten Nibelungensage. 1779 aus Rom nach London zurückgekehrt, werden zudem Motive aus Shakespeares Dramen zu einem Schwerpunkt seiner Kunst, wie unter anderem seine Beteiligung an der von John Boydell initiierten Shakespeare-Gallery zeigt.

Drama und Theater – das beschreibt für die Ausstellung das Interesse an den von Füssli gewählten Themen aus Literatur und Bühnenwerken, aber auch seine spannungsvollen Kompositionen, Figurenkonstellationen und die oft «theatralischen» Mittel der Inszenierung.

Drama und Theater ist, wie Füsslis Kunst, alles andere als subtil. Die sieben Gemälde Füsslis in den Beständen der Öffentlichen Kunstsammlung Basel werden mit der grosszügigen Unterstützung aus dem Kunsthaus Zürich und aus weiteren internationalen Museen und Privatsammlungen ergänzt. Thom Luz, Regisseur am Basler Schauspielhaus, wird der Ausstellung eine Reflexionsebene im zeitgenössischen Theater hinzufügen und so auch im Ausstellungsraum die Welten von Literatur, Theater und Kunst zusammenbringen.

Die Ausstellung wird unterstützt durch:

  • Sulger Stiftung
  • Isaac Dreyfus-Bernheim Stiftung
  • Stiftung für das Kunstmuseum Basel



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