Termin: Samstag, 5. September 2026, 13.30 Uhr – 17.30 Uhr
Ort: Hauptbau, Vortragssaal
Kostenlose Teilnahme, Ticket erforderlich via Ticketlink
Museen beschäftigen sich intensiv mit der Herkunft ihrer Sammlungen. Provenienzforschung ist aus ethischer Sicht unerlässlich. Sie bietet grosse Chancen, vertieft in die Geschichte der Sammlungen vorzustossen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die fünf kantonalen Museen berichten über ihre aktuellen Projekte aus der Provenienzforschung.
Teilnehmende Museen: Antikenmuseum und Sammlung Ludwig Basel, Historisches Museum, Museum der Kulturen Basel, Kunstmuseum Basel und Naturhistorisches Museum.
Moderation: Yvonne Barmettler
13:30 Uhr: Begrüssung durch Dr. Elena Filipovic (Direktorin Kunstmuseum Basel)
13:40 Uhr: Objekte ohne Herkunft? Eine Spurensuche im Antikenmuseum
Antikenmuseum und Sammlung Ludwig Basel
Mit Dr. Andrea Bignasca (Direktor) und Dr. Vasiliki Barlou-Jäggi (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Provenienzforschung)
14:20 Uhr: Arthur Einstein und der Nautilusbecher
Historisches Museum Basel
Mit Marc Zehntner (Direktor) und Dr. Karl Clemens Kübler (Archivar)
15:00 Uhr: Verweben, verflechten, verknüpfen: Provenienzforschung zur Textilsammlung am Museum der Kulturen Basel
Museum der Kulturen Basel
Mit Dr. Friedrich von Bose (Direktor) und Basil Bucher (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Provenienzforschung)
15:40 Uhr: Der «geliebte» Radrennfahrer. Zu Geschichte und Herkunft einer Plastik von Aristide Maillol
Kunstmuseum Basel
Mit Dr. Elena Filipovic (Direktorin) und Dr. Tessa Rosebrock (Leiterin Provenienzforschung)
16:20 Uhr: Beyond Return – Heilung durch die Restitution von Ancestral Remains zwischen der Schweiz und Chile
Naturhistorisches Museum Basel
Mit Basil Thüring (Co-Direktor), Francisco González Alvarez (Präsident Fundación Pueblo Kawésqar (Chile)) und Dr. Raphael Schwere (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Provenienzforschung)