Termin: Samstag, 22. August 2026, 16 – 17.30 Uhr
Ort: Neubau, 2. OG
Kosten: Eintritt
Uraufführung in den Ausstellungsräumen. Die Platzzahl ist begrenzt
Zur Finissage verwandelt sich die Ausstellung Helen Frankenthaler in einen begehbaren Klangraum: Ausgehend von den Gemälden Helen Frankenthalers kreiert der Medienkünstler Janiv Oron eine räumliche Komposition, die ihre Malerei nicht illustriert, sondern neu erfahrbar macht.
Im Mittelpunkt steht die kreative Übersetzung von Farbe, Form und Atmosphäre in Klang durch neun, eigens für die Ausstellung hergestellte Klanginseln experimentellen Charakters. Dabei entstehen neue Verbindungen und Perspektiven.
Musikalische Fragmente erklingen aus verschiedenen Bereichen der Ausstellung. Sie verdichten sich, verteilen sich im Raum und treten miteinander in Resonanz. Sound, Architektur und Malerei werden Teil einer gemeinsamen Komposition.
So entsteht ein vielschichtiges Hörerlebnis, das die Besucher:innen dazu einlädt, Helen Frankenthalers Werke mit den Ohren ebenso wie mit den Augen wahrzunehmen.
Mit:
Janiv Oron – Konzept, Komposition und Performance
Thomas Giger – Konzept und Planung
Jan Studer – Umsetzung und Performance
Stephan Hufschmid (Kunstmuseum Basel) – Performance
Janiv Oron ist Medienkünstler sowie DJ. Der in Basel lebende Oron ist Mitglied der Goldfinger Brothers, Performer sowie Komponist experimenteller elektronischer Musik und in verschiedenen Formationen aktiv. Er verfügt über einen Masterabschluss in Contemporary Arts Practice der Hochschule der Künste Bern. Zu den jüngeren Ausstellungen und Aufführungen zählen Arbeiten am Schauspielhaus Zürich; an der Finnish National Opera and Ballet in Helsinki; am Complejo Teatral de Buenos Aires; an der Beijing Art and Technology Biennale in China; in Don Bosco’s Garden mit dem Kammerorchester Basel; an der Contemporary Istanbul mit der Öktem Aykut Art Gallery sowie an weiteren Orten. Neben seiner Praxis als Künstler ist Oron international als DJ bekannt, unter anderem durch Battles, Clubnächte, Konzerte und Radiosendungen.
Thomas Giger (*1975 in Basel) entwickelte Licht- und Bühnenkonzepte unter anderem für Inszenierungen von Bruno Cathomas, Teresa Vittucci, Jeremy Nedd, Laura Koerfer, Ruedi Häusermann, Werner Düggelin, Albrecht Hirche, Marat Burnaschev, Antje Schupp usw. Kontinuierlich arbeitet er darüber hinaus mit Malte Schlösser, Ben Burger, yuri500 und vorschlag:hammer zusammen. Im Haus der elektronischen Künste Basel, an der Hochschule der Künste Bern und im öffentlichen Raum von Winterthur stellte Thomas Giger diverse Arbeiten aus dem Bereich der bildenden Kunst aus. Unter anderem entwickelte Giger Szenografien und Raumkonzepte für das Performance Festival Perform Now in Winterthur, Haus der elektronischen Künste Basel und den Schweizer Theaterpreis 2016 in Genf. Thomas Giger ist Preisträger des Prix netzhdk.
Jan Raphael Studer (*1994 in Basel) arbeitet als freischaffender Szenograf und Bühnenbildner. Er studierte Szenografie und Innenarchitektur an der HGK Basel FHNW und entwickelt Bühnenbilder sowie räumliche Konzepte für Theater, Performance und installative Formate. Nach seiner Tätigkeit als Bühnenbildassistenz am Theater Basel ist er seit 2024 selbstständig tätig. Seine Arbeiten wurden unter anderem am Theater Basel, der Kaserne Basel, der Gessnerallee Zürich, der Roten Fabrik Zürich und an der Hochschule Luzern gezeigt.