Fokus Papier

Walter Dahn

Hauptbau / 09.12.2017–22.04.2018 / Kuratorin: Dr. Ariane Mensger



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Die dritte Sammlungspräsentation «Fokus Papier» ist dem deutschen Maler Walter Dahn gewidmet.

Das künstlerische Werk Walter Dahns war und ist hintergründig und erfrischend vorlaut gleichermassen – und dabei beeindruckend vielfältig. 1954 in St. Tönis bei Krefeld geboren, studierte Dahn 1971 bis 1977 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys, dessen Meisterschüler er war. Er erzielte erste Erfolge als Teil einer in Köln ansässigen Gruppe von Künstlern, die als „Mühlheimer Freiheit“ seit 1979 mit ihrer unorthodoxen, rotzig-explosiven Bildsprache schlagartig ins Ram-penlicht rückte.

Im Zuge der neuen Wertschätzung für figurative Malerei in den 1980er Jahren („Junge Wilde“) erlangte auch Dahn grössere Bekanntheit und war 1982 auf der Documenta 7 in Kassel vertreten. Es folgten zahlreiche Ausstellungen, vor allem in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Seit 1995 ist er Professor für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Er lebt und arbeitet in Köln.

Von Anfang an war Dahn nicht auf ein künstlerisches Medium festgelegt, so dass sein Werk neben Malerei, Zeichnung und Skulptur auch Fotografie, Siebdruck, Serigrafien, Video und Installationen umfasst. Hinzu kommt, dass er in all den Jahren immer auch aktiv als Musiker tätig war.
Das Kunstmuseum Basel besitzt mit 7 Gemälden, einer Skulptur, 145 Zeichnungen, 45 Fotoarbeiten und diversen Druckgrafiken eine repräsentative Werkgruppe mit Schwerpunkt in den 1980er Jahren. Die jüngsten Ankäufe erfolgten 2008, aus demselben Jahr stammt die grosszügige Schenkung des Künstlers von 10 Zeichnungen mit Wasserfarbe.

Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien stehen im Fokus dieser aktuellen Ausstellung.


Unter dem Titel «Fokus Papier» bringt im Hauptbau des Kunstmuseums eine Serie von Wechselausstellungen dem Publikum die Sammlung des Kupferstichkabinetts näher. In dessen Archiven schlummern bis zu 300'000 Werke, auf die wir dafür zurückgreifen können – und jährlich kommen mehrere Hundert Blätter durch Ankäufe und Schenkungen dazu, vor allem im zeitgenössischen Bereich.




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