Termine: 16. Juli, 13. August und 10. September 2026, 18 – 21 Uhr Kunstmuseum Basel | Gegenwart Kostenlose Teilnahme, Ticket erforderlich via Ticketlink
In German
An drei Donnerstagabenden lädt das Kunstmuseum Basel zu besonderen Programmen rund um die Ausstellung Cao Fei. Testimonies to the Near Future ein.
Gemeinsam mit verschiedenen Gäst:innen sowie in thematischen Führungen und Workshops öffnen sich Zugänge zu den futuristischen Welten von Cao Fei. Besonders im Fokus liegen dabei die Beziehung zwischen ihrem Werk und Phänomenen aus Pop- und Street-Culture.
Ob Tanzen, Sprayen, Skaten, Beat-Produzieren, Gamen oder Gespräche mit der Cosplay-Szene: Das Programm richtet sich an alle, die die virtuellen Welten im Kunstmuseum Basel | Gegenwart unmittelbar und interaktiv erleben möchten.
16. Juli 2026: Langer Donnerstag zu Street Cultures: Hip-Hop
Was hat Hip-Hop mit Cao Fei zu tun? Finde es an diesem Donnerstag in unserer Führung heraus, die sich explizit mit der Rezeption und Reproduktion von Hip-Hop und Street Culture in dem Werk von Cao Fei auseinandersetzt. Zusätzlich kannst du in zwei Workshops selber Tänzer:in und Künstler:in werden: Zusammen mit der Flux Crew können Anfänger:innen und Fortgeschrittene Breakdance Moves üben und mehr über die Bedeutung von Hip-Hop lernen. Parallel dazu haben Besuchende die Möglichkeit, mit vier Musik-Coaches des Vereins HitProducer eigene Beats zu produzieren, um später selber dazu zu tanzen oder diese mit nach Hause zu nehmen.
Zu HitProducer
Foto: Lucia Hunziker
HitProducer – mobiles Tonstudio ist ein niederschwelliges Vermittlungsangebot mit Fokus auf Musikproduktion. Unter professioneller Anleitung von Musikschaffenden lernen Teilnehmer:innen an den Workshops, ihren eigenen Track zu produzieren. Als mobiles Tonstudio bringt HitProducer das Musik-Equipment sowie das Fachwissen mit vor Ort. Jede:r kann zur:zum HitProducer werden, auch ohne musikalische oder technische Vorkenntnisse.
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Zu Flux Crew
FLUX crew kreiert gesellschaftskritische Stücke aus und für die Community. Die Compagnie agiert im künstlerischen, kulturellen und soziokulturellen Bereich mit dem Ziel, Tanz(kultur) in der Gesellschaft zu verankern. Sie setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und die Teilhabe marginalisierter Künstler:innen ein, hinterfragt bestehende Wertvorstellungen der Mainstream Kunstszene und Kulturpolitik und setzt sich gegen Diskriminierung ein.
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13. August 2026: Langer Donnerstag zu Cosplay & Avatare
Cosplay als Kunst? Ausgehend von den Arbeiten von Cao Fei widmet sich der zweite Lange Donnerstag dem Phänomen Cosplay und Avatar als Ausdruck von Kreativität, Subkultur, Performance, Gemeinschaft und Identität.
Besucher:innen sind eingeladen, mit Cosplayer:innen ins Gespräch zu kommen, Einblicke in ihr Handwerk zu erhalten und Fragen zu stellen, die sie schon immer interessiert haben. In interaktiven Formaten – etwa beim Gestalten analoger Avatare gemeinsam mit dem Künstler Kevin Duong – lassen sich zudem eigene Perspektiven auf Cosplay und digitale Identitäten entwickeln.
Im Spannungsfeld von Kunst, Science-Fiction und Fantasy-Kultur entsteht so ein offener Raum für Begegnung, Austausch und neue Blickwinkel auf die Themen der Ausstellung.
Zu Red-Pym Cosplay
Foto: EosAndy
Red-Pym Cosplay steht für detailgetreue, funktionale und zugleich realistisch wirkende Umsetzungen von Film- und Seriencharakteren. Hinter dem Namen steckt Patrick Schlenker, der seine langjährige Erfahrung als historischer Berater und Modellbauer direkt in seine Cosplay-Projekte einfliessen lässt. Der Fokus liegt nicht nur auf der Optik, sondern auf der glaubwürdigen Konstruktion. Materialien werden bewusst gewählt, Oberflächen gezielt gealtert, und jedes Teil soll wirken, als hätte es tatsächlich eine Geschichte. Besonders prägend ist die Arbeit mit PVC und Leder, kombiniert mit klassischen Techniken aus dem Modellbau.
Gemeinsam mit seiner Tochter (Red-Pym Girl Cosplay) präsentiert er seine Arbeiten auf Events und gibt Einblicke in den Entstehungsprozess.
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Zu Tania de Andrade
Foto: EosAndy
Tania de Andrade ist eine engagierte Künstlerin, die insbesondere für ihre aufwendig gestalteten Kostüme und Requisiten bekannt ist. Seit Beginn ihrer Cosplay-Praxis im Jahr 2015 hat sie sich als prägende Persönlichkeit innerhalb der Szene etabliert. Neben ihrer Tätigkeit als Cosplayerin wirkt sie regelmässig auch als Jurorin bei Wettbewerben und bringt ihre Expertise in die Community ein.
Ihre Arbeiten zeichnen sich durch hohe Detailgenauigkeit und handwerkliche Präzision aus. Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit neuen Techniken und Materialien ist ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis und Ausdruck ihres Anspruchs, sich stetig weiterzuentwickeln.
Vor ihrer Tätigkeit im Cosplay widmete sich Tania de Andrade intensiv dem Zeichnen und entwickelte eigene Manga-Geschichten.
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Zu Raphaela Portmann
Foto: Haefelfinger
Raphaela Portmann, bekannt als Aglaia Cosplay, ist eine Basler Kunsthandwerkerin, die seit 2014 tragbare Arbeiten an der Schnittstelle von Handwerk, Körper und Fiktion entwickelt. Ihre Kostüme versteht sie als eigenständige Kunstwerke, die Mode und Person verbinden.
Ihre experimentelle Praxis folgt dem Prinzip „trust the process“ und nutzt vielfältige Materialien und Techniken, um neue gestalterische Möglichkeiten zu erkunden. Inhaltlich bewegen sich ihre Arbeiten zwischen Fantastik und Realität und übersetzen fiktionale Ästhetiken in physische Objekte.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit teilt sie auf Social Media Einblicke in ihre Prozesse und vermittelt handwerkliche Techniken mit dem Ziel, andere zur eigenen Kreativität zu inspirieren.
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Zu Kevin Duong
Foto: Kevin Duong
Kevin Duong ist Animator und Motion Designer aus Basel. Seit seinem Bachelor-Abschluss an der Hochschule Luzern im Jahr 2017 realisiert er vielseitige Auftragsarbeiten und vertieft sich dabei in verschiedenste Medien und Techniken. Wenn er nicht gerade im Atelier neue Kreaturen zum Leben erweckt, streift er mit dem Skizzenbuch durch die Stadt. Stets darauf bedacht, die kleinen und grossen Wunder des Alltags einzufangen.
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10. September 2026: Langer Donnerstag zu Street Cultures: Skate
Der dritte und letzte Lange Donnerstag bringt die Ausstellung von Cao Fei aus dem Museum in die Stadt. Zusätzlich zu einer Themenführung bringt der Verein «ROCKundROLL», der sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen in der Skate-Szene einsetzt, Bewegung ins Programm: In einem offenen Skate-Workshop vor dem Studio Gegenwart könnt ihr erste Skills lernen oder eure Technik auf dem Board gezielt verbessern. Zum Ausklang lädt dann der Verein Monday Night Skate zu einem ausserordentlichen gemeinsamen Parcours auf Rädern durch die dämmernde Stadt ein. Bring unbedingt dein eigenes rollendes Gefährt inklusive rollende Freund:innen mit!
Zu Monday Night Skate
Die Monday Night Skate ist der Lifestyle-Event mit sportlichem Fun. Dabei ist das Tempo weniger wichtig, vielmehr steht das Vergnügen im Vordergrund. Die MNS sind geführte Ausfahrten auf Inlineskates quer durch die schönsten Städte der Schweiz. Eine Ausfahrt bietet Gelegenheit für einen gemütlichen Schwatz mit bekannten oder neuen Gesichtern, relaxtes Flirten und Kennenlernen von anderen Teilnehmern.
In German. Im Gespräch gewährt Cao Fei Einblicke in ihr Denken und ihre vielschichtige künstlerische Praxis an der Schnittstelle von Gegenwart und naher Zukunft. Veranstaltung mit konsekutiver Übersetzung aus dem Mandarin ins Deutsche. Kostenlose Teilnahme, Ticket erforderlich via Ticketlink