Kuratorinnenführungen mit Gästinnen für Gertrud Dübi-Müller

Termine:
28.10.2026, 18.30–19.30 Uhr
11.11.2026, 18.30–19.30 Uhr
25.11.2026, 18.30–19.30 Uhr
16.12.2026, 18.30–19.30 Uhr

Ort: Neubau
Kosten: Eintrittsticket Sonderausstellung + CHF 7.–

Anlässlich der Sonderausstellung «Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet» lädt das Kunstmuseum Basel besondere Gästinnen ein: Im Gespräch mit Géraldine Meyer beleuchten sie ganz unterschiedliche Facetten aus dem Leben der Kunstsammlerin Gertrud Dübi-Müller.
Den Auftakt macht Géraldine Meyer am 28. Oktober im Gespräch mit der Historikerin Caroline Arni: Sie beleuchten die Lebensrealitäten von Frauen in der Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Am 11. November erzählt die Architektin und Mäzenin Salome Grisard von ihrer Leidenschaft für Kunst und Mäzenatentum und davon, was sie mit Dübi-Müller verbindet. Am 25. November wirft die Kunsthistorikerin Gabriela Christen einen genaueren Blick auf die fruchtbare Freundschaft zwischen Gertrud Dübi-Müller und Hodler, der sie in 17 Bildnissen verewigte. Zum Abschluss, am 16. Dezember, ergründet die Münsterpfarrerin Caroline Schröder Field gemeinsam mit Géraldine Meyer, was eine gelingende Lebensführung ausmacht.

Teilnehmer:innen

Géraldine Meyer (Kuratorin), Caroline Arni (Historikerin), Gabriela Christen (Kunsthistorikerin), Salome Grisard (Architektin) sowie Caroline Schröder Field (Münsterpfarrerin)

Caroline Arni
Foto: Beatrice Hildbrand

Foto: Beatrice Hildbrand

Caroline Arni ist Historikerin und Autorin; sie forscht und lehrt an der Universität Basel. 2026 ist von ihr das Buch Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus (Wagenbach) erschienen; 2021 hat sie einen Band mit historisch-literarischen Biografien veröffentlicht: Lauter Frauen. Zwölf historische Porträts (Echtzeit).

Close
Salome Grisard
Foto: Privatbesitz

Foto: Privatbesitz

Salome Grisard, geboren 1966 in Basel, schloss 1991 ihr Architekturstudium an der ETH in Zürich ab. Anschliessend arbeitete sie in renommierten Architekturbüros und war Assistentin für Entwurf an der ETH. Seit 1999 leitet sie ihr eigenes Architekturbüro. Wichtigstes Projekt ist die Umgestaltung der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln zum KINDL Zentrum für Zeitgenössische Kunst, welches sie auch mit einem Berliner Team betreibt. Daneben hat sie Einsitz in verschiedene Verwaltungs- und Stiftungsräte. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne.

Close
Gabriela Christen
Foto: Melchior Imboden

Foto: Melchior Imboden

Die Kunsthistorikerin Gabriela Christen (*1961) dissertierte 2003 zum Thema des Frauenbildes bei Ferdinand Hodler. Sie arbeitete als Kuratorin am Schweizerischen Nationalmuseum und Nidwaldner Museum, als Kulturredaktorin beim Schweizer Radio SRF und als Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. 2010–2022 war sie Direktorin der Hochschule Luzern – Design Film Kunst. Seither Projektleiterin, Publizistin und Kuratorin zu Themen der Sakrallandschaft und der Künste.

Close
Caroline Schröder Field
Foto: Urs Preisig

Foto: Urs Preisig

Caroline Schröder Field wurde in Siegburg bei Bonn geboren und studierte Evangelische Theologie in Bonn, München, Durham (North Carolina) und Princeton. Sie promovierte in Systematischer Theologie über Jonathan Edwards, mit Fokus auf dessen Affektenlehre und die Frage der Willensfreiheit. Als Pfarrerin wirkte sie zunächst in St. Arnual, Saarbrücken, dann in Winterthur, bevor sie 2011 Pfarrerin am Basler Münster wurde. 2014 gewann sie den Ersten Schweizerischen Predigtpreis mit einer Predigt über Elia in der Wüste. Von 2007 bis 2018 war sie zudem Radiopredigerin beim SRF. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne.

Close