Verschoben!
Das Konzert vom 22. März wird aufgrund der aktuellen Situation (Coronavirus) auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Abo-Karten und Tickets behalten ihre Gültigkeit.


Der berühmte Pianist Orlac verliert bei einem Zugunglück beide Hände. In der Folge werden ihm die Hände eines Mörders angenäht. Was bedeutet es aber, als Klaviervirtuose die Hände eines Verbrechers zu erhalten? Der in seiner künstlerischen Identität völlig verunsicherte Orlac steigert sich in Zustände von Panik und Angst.

Im Rahmen ihres 4. Abo-Konzerts präsentiert die Basel Sinfonietta im Neubau des Kunstmuseums Basel einen Meilenstein der Filmgeschichte und der Kunst des Expressionismus, zwischen Horror und Science-Fiction: Robert Wienes Kultfilm «Orlacs Hände» von 1924. Zum Stummfilm erklingt Musik aus dem Jahr 2017. Der deutsche Komponist Johannes Kalitzke hat für die alten bewegten Bilder eine neue bewegende Musik geschrieben. Film wie Musik stellen Orlacs Psyche dar. Dessen Kopf ist das Innenleben des Klaviers. Kino im Kopf im doppelten Sinn.

Sonntag, 22.03.20, 19 Uhr
Kunstmuseum Basel |Neubau

Konzerteinführung um 18.15 Uhr

Film mit Live-Musik
ROBERT WIENE (1873–1938) / JOHANNES KALITZKE (*1959)
«Orlacs Hände» (Schweizer Erstaufführung)

Stummfilm von Robert Wiene (1924) mit Musik von Johannes Kalitzke für Streicher und drei Pianisten (2017)

JOHANNES KALITZKE Leitung
BASEL SINFONIETTA

Conrad Veidt in der Rolle des Pianisten Orlac in Robert Wienes Stummfilm «Orlacs Hände» aus dem Jahr 1924.

Conrad Veidt in der Rolle des Pianisten Orlac in Robert Wienes Stummfilm «Orlacs Hände» aus dem Jahr 1924.