Robert Gober, Stuhl mit Röhre, 1994–1995 © Emanuel Hoffmann-Stiftung, Dauerleihgabe an Öffentliche Kunstsammlung Basel

Robert Gober, Stuhl mit Röhre, 1994–1995 © Emanuel Hoffmann-Stiftung, Dauerleihgabe an Öffentliche Kunstsammlung Basel

Artist Talk: Robert Gober

im Gespräch mit Josef Helfenstein

Donnerstag, 9. Februar 2023, 18.15–19.45 Uhr, Kunstmuseum Basel | Neubau, Eventfoyer

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Gober hat seine Arbeiten gelegentlich in musealen Sammlungen präsentiert und sie mit Kunst- und Alltagsgegenständen aus unterschiedlichsten historischen und geografischen Zusammenhängen in Verbindung gebracht. Die aktuelle Sammlungspräsentation im Kunstmuseum Basel knüpft als Hommage an das Verfahren an. Sie bringt die Kunst Gobers mit Werken aus verschiedenen Epochen in Dialog. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Werken, die die Vorstellungswelt des Katholizismus reflektieren. So treffen frühneuzeitliche Darstellungen von Martyrien und des Leib Christi auf ein Gemälde Maria Lassnigs und eine Skulptur von Richard Artschwager in der Form eines Beichtstuhls.

Aus Anlass mehrerer Neuzugänge in die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung hat Direktor Josef Helfenstein eine Präsentation aus Werken der Emanuel Hoffmann-Stiftung und der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Basel im Durchgang zwischen Hauptbau und Neubau konzipiert.

Das Gespräch ist eine gemeinsame Initiative des Kunstmuseums Basel und des Schaulagers, wo die permanente Installation «Untitled», 1995-1997, zu sehen ist.




© Robert Gober

© Robert Gober

Das Werk von Robert Gober (USA, geb. 1954) rührt an Themen wie Natur, Sexualität, Religion und Politik. Der Künstler untersucht aus einer queeren Perspektive die symbolische Ordnung der Nachkriegszeit, insbesondere das Nachleben christlicher Denk-Bilder. Im Zentrum seiner Arbeit steht das kollektive Unbewusste und Verdrängte.