Die Sammlung des Kupferstichkabinetts umfasst ungefähr 300‘000 Werke auf Papier aus dem 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Es handelt sich dabei um Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken sowie einige Fotografien. Diese Werke dürfen aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit nur beschränkt ausgestellt werden. Forscher, Studierende und Laien haben deshalb nur vor Ort im Studienraum die Möglichkeit, sich die Werke anzusehen.

Die wichtigsten Bestände des Kupferstichkabinetts sollen deshalb Schritt für Schritt online sichtbar werden. Damit soll nicht nur Forschenden ihre Recherchen erleichtert, sondern die Sammlung auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

3000 Zeichnungen aus dem Amerbachkabinett und anderer europäischer Alter Meister des 15.–17. Jahrhunderts wurden für das Digitalisierungsprojekt ausgewählt. Sie bilden den weltberühmten Kernbestand des Kupferstichkabinetts, der in seinen Anfängen auf die Sammlungen von Basilius Amerbach und Remigius Faesch zurückgeht. Diese Zeichnungen sind in kleinen Bereichen sehr gut erforscht, so etwa im Falle von Hans Holbein d.J. und Urs Graf. Bisher konnten aber nicht alle Erkenntnisse in die Datenbank aufgenommen werden und das Bildmaterial (sofern digital vorhanden) variiert stark in seiner Qualität. Über eine Laufzeit von drei Jahren werden diese Werke nun dank der Unterstützung von Helvetia Versicherungen rekatalogisiert und digitalisiert.




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