08. November 2018

Neue Geschäftsleitungsstruktur für das Kunstmuseum Basel

Das Kunstmuseum Basel wird künftig von einer aus fünf Personen bestehenden Geschäftsleitung geführt, zusammengesetzt aus der Direktion und Vertretern von vier eigenständigen Geschäftsbereichen. Die neue Führungsstruktur tritt 2019 in Kraft. Sie ist das Resultat einer Evaluation, die im Anschluss an die Betriebsanalyse vorgenommen wurde.

Heute besteht die Geschäftsleitung des Kunstmuseums Basel aus einer künstlerischen und einer kaufmännischen Direktion. Aufgrund der Grösse des Museums und der Komplexität der betrieblichen und organisatorischen Abläufe soll die Führungsstruktur angepasst und erweitert werden. Die hohe Belastung in den Direktionsbereichen, die zuletzt von der im Frühjahr 2018 im Auftrag der Regierung durchgeführten Betriebsanalyse bestätigt worden war, soll so besser verteilt
werden.

Neu werden die vier Geschäftsbereiche Kunst & Wissenschaft, Art Care, Marketing & Development sowie Finance & Operations geschaffen. Alle Geschäftsleiter führen gleichzeitig einen Schwerpunktbereich ihres Leitungsbereichs. Die Aufteilung in diese Bereiche – zwei mit Schwerpunkt Kunst und zwei mit dem Schwerpunkt kaufmännische Belange – unterstreicht die Bedeutung der betrieblichen Aktivitäten und rückt mit der Schaffung des Geschäftsbereichs Marketing & Development kommerzielle Aufgaben sowie den Dialog mit den Stakeholdern stärker in den Fokus. Mit dem neuen Geschäftsbereich Art Care erhalten die Sammlungspflege und alle damit verbundenen Aufgaben des Kunstmuseums Basel noch grösseres Gewicht. Der Geschäftsbereich Kunst & Wissenschaft besteht aus den kuratorischen Abteilungen, dem Kupferstichkabinett, dem Archiv und der Bibliothek. Die Leitung dieses Bereiches wird zur Stellvertretung des Direktors Josef Helfenstein ernannt.

Die neue Geschäftsleitungsstruktur ist auf die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen an das Kunstmuseum Basel mit seinen drei Häusern Hauptbau, Neubau und Gegenwart ausgerichtet und orientiert sich an Kriterien einer guten Governance. Dank der strukturellen Neuerungen werden eine nachhaltige Vernetzung des Kunstmuseums nach innen und aussen gewährleistet. So bleibt die künstlerische und internationale Strahlkraft des Kunstmuseums gesichert.

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